KI-gestützte Website-Personalisierung
Porsche AG – Automotive / Digital Marketing
+82 % Verweildauer
+40 % Klicks auf personalisierte Teaser
+24 % Konfigurator-Interaktionen
Ausgangssitutation
Porsche.com hat Millionen Besucher pro Monat. Was diese Besucher wollen, welche Inhalte sie weiterbringen und welche sie verlieren, war strukturell nicht sichtbar. Das Nutzungsverhalten war zwar technisch erfasst, aber nicht operationalisiert: keine Segmentierung, keine personalisierten Journeys, keine Grundlage um Inhalte oder Produktplatzierungen gezielt zu steuern. Das Potenzial der vorhandenen Daten blieb ungenutzt.
Kernherausforderung
Das Problem war nicht fehlende Daten, sondern ein fehlender Weg von Rohdaten zu operativ nutzbaren Erkenntnissen. Klassische Segmentierungsmodelle teilen Nutzer in feste Kategorien ein, die schnell veralten und reales Verhalten schlecht abbilden. Gleichzeitig fehlte die technische Verbindung zwischen Analysemodellen und dem produktiven CMS: Selbst wenn Segmentierungen existiert hätten, wäre die Ausspielung personalisierter Inhalte nicht automatisiert möglich gewesen. Zwei Vorhaben mussten daher parallel gelöst werden: ein Segmentierungsmodell das mit dem Nutzerverhalten mitwächst, und eine Personalisierungsinfrastruktur die direkt ins bestehende System eingreift.
Lösung
SMADEV entwickelte Fluide Personas: ein verhaltensbasiertes Segmentierungsmodell das Nutzer nicht in feste Kategorien einordnet, sondern dynamisch nach aktuellem Klick-, Scroll- und Navigationsverhalten clustert. Die Segmente passen sich in Echtzeit an, statt auf veralteten Profilen zu basieren. Grundlage waren die vorhandenen Tracking-Daten aus der porsche.com-Umgebung, auf deren Basis Vorhersage- und Bewertungsalgorithmen trainiert wurden.
In einem parallelen Projekt wurden diese Modelle direkt produktiv gemacht: SMADEV implementierte eine Personalisierungsschicht, die personalisierte User Journeys über das hauseigene CMS in Echtzeit generiert. Die Integration erfolgte in die bestehende Advanced-Analytics-Umgebung des Kunden. Ein besonderes Kriterium war Übergabefähigkeit: die Modelle wurden so dokumentiert und aufgebaut, dass das interne Team sie eigenständig weiterentwickeln kann.
Ergebnis
Die Wirkung wurde in einer randomisierten Testgruppe gemessen. Gegenüber der Kontrollgruppe stieg die Verweildauer um 82 %, die Klickrate auf personalisierte Teaser um 40 %, das Scroll-Verhalten um 42 %. Die Interaktionen mit dem Konfigurator-Modul nahmen um 24 % zu, die Händler-Kontaktanfragen um 8 %. Die Modelle gingen nicht in die Schublade: sie wurden an das interne Team übergeben und laufen in der produktiven Umgebung weiter.

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